05. - 12.06.24           En

Persischstunden

D/RUS/BLR 2020 | 127 Min. | DF Emder Schauspielpreis

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch (Lars Eidinger), Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass ihn jeder Fehltritt auffliegen lassen könnte...

Inspiriert von wahren Begebenheiten, erschuf Regisseur Vadim Perelman („Haus aus Sand und Nebel“) ein hochspannendes, wendungsreiches Drama, das eine packende und emotionale Geschichte vom menschlichen Überlebenswillen erzählt. In den Hauptrollen beeindrucken Lars Eidinger und Nahuel Pérez Biscayart, die literarische Vorlage lieferte Wolfgang Kohlhaase. „Lars Eidinger spielt den lernbegierigen SS-Offizier grandios beklemmend, vor allem in den ruhigen, leisen Momenten eine Meisterleistung.“ (heute journal)

Online-Ticketing:
Normaler Online-Ticketshop für Kaufkarten: https://filmfestemden.reservix.de
Online-Ticketshop zur Einlösung (wenn Sie bereits einen Filmfest-Badge besitzen): https://filmfestemden-einloesen.reservix.de

Regie: Vadim Perelman
Buch: Ilya Zofin
Kamera: Vladislav Opelyants
Schnitt: Vessela Martschewski, Thibault Hague
Musik: Evgueni Galpérine, Sacha Galpérine
Mit: Lars Eidinger, Nahuel Pérez Biscayart, Jonas Nay, Leonie Benesch, Alexander Beyer, Luisa-Céline Gaffron, David Schütter
Produktion: Ilya Stewart, Murad Osmann, Pavel Buria, Ilya Zofin, Vadim Perelman, Timur Bekmambetov, Rauf Atamalibekov, Sol Bondy, Jamila Wenske / Hype Film, LM-Media
Verleih: Alamode Filmverleih

Trailer ansehen       Teilen

Vadim Perelman

VADIM PERELMAN (*1963 in Kiew) ist in der Ukraine geboren und in Wien und Rom aufgewachsen, bis er mit seiner Mutter nach Kanada immigrierte. Er studierte zunächst Naturwissenschaften, bis er sich der Filmwissenschaft zuwandte. An der Ryerson University studierte er zwei Jahre an der Fakultät für Image Arts und gründete anschließend in Toronto seine eigene Produktionsfirma für Werbe- und Musikvideos. 2003 realisierte er die Verfilmung des Romans „Haus aus Sand und Nebel“, die neben drei Oscarnominierungen weitere Nominierungen und Preise erhielt. Sein zweiter Film „Das Leben vor meinen Augen“ erschien 2007.
 

Filmografie: (Auswahl): Persischstunden (2019), Kauf mich (2018), Tannenbäume 5 (2016), Das Leben vor meinen Augen (2003), Haus aus Sand und Nebel (2003)

Vorführtermine

08.06.24 | 11:00 Uhr| CineStar 2, Emden
12.06.24 | 19:40 Uhr| CineStar 2, Emden