Die Weltpremiere von „Sommer auf Asphalt“ bescherte dem Festival einen fulminanten Auftakt.
Mit der Uraufführung der deutschen Tragikomödie „Sommer auf Asphalt“ von Simon Ostermann wurde am Abend das 36. Internationale Filmfest Emden-Norderney eröffnet. Der Film erzählt eine warmherzige Vater-Tochter-Geschichte über Selbstbestimmung, Familie und Zugehörigkeit, von großen Entscheidungen in einer Lebensphase zwischen Aufbruch und Verantwortung und von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Die Hauptdarsteller*innen Christoph Maria Herbst, Mala Emde und Aaron Hillmer waren ebenso bei der Premiere in Emden anwesend wir Regisseur Simon Ostermann, Drehbuchautor Brix Vinzent Koethe, Produzent Daniel Perdelwitz und der Autor der Romanvorlage „Pedalpilot Doppel-Zwo“ Wolf Schmid. Cast & Crew zeigten sich vom herzlichen Empfang im Festspielhaus am Wall sehr erfreut.
In einer launigen und von den beiden NDR-Moderator*innen Keno Bergholz und Marilena Dahlmann moderierten Festivaleröffnung unterstrichen darüber hinaus Vertreter von Nordmedia und dem NDR einmal mehr die besondere Bedeutung des Filmfestes für die Filmlandschaft im Norden.
Andrea Lütke (Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Niedersachsen und stv. NDR-Intendantin): „Das Filmfest Emden-Norderney verbindet auf besondere Weise regionale Identität mit internationaler Strahlkraft. Diese Mischung passt sehr gut zum NDR: Wir erzählen Geschichten aus dem Norden — und öffnen zugleich den Blick für die Welt.“
Frank Doods (Aufsichtsratsvorsitzender nordmedia): Das Internationale Filmfest Emden-Norderney zeigt seit vielen Jahren, wieviel kulturelle Vielfalt und internationale Strahlkraft in der Region steckt. Mit einer qualitätsbewussten Auswahl an Filmen, spannenden Wettbewerben und einem vielseitigen Programm, setzt das Festival Jahr für Jahr wertvolle Impulse. In Emden und Norderney entsteht dabei eine besondere Festivalatmosphäre, die Filmkunst und Menschen zusammenbringt, den Austausch fördert und weit über die Leinwand hinauswirkt. Ich freue mich, dass wir die-ses Engagement mit Mitteln der nordmedia, der Film- und Medienförderung der Länder Niedersachsen und Bremen, erneut unterstützen können und damit ein sehr bedeuten-des kulturelles Highlight in Niedersachsen stärken. Mit „Sommer auf Asphalt“ von Simon Ostermann eröffnet in diesem Jahr eine nordmedia-geförderte Produktion das Festival, die mit viel Herz, Humor und einem hochkarätigen Cast erzählt wird und damit einen wunderbaren Auftakt für das diesjährige Filmfest bildet.“
Meike Götz (Geschäftsführerin nordmedia): „Das Filmfest Emden-Norderney ist ein Leucht-turm norddeutscher Filmkultur. Hier treffen internationale Produktionen auf Geschichten aus der Region, Publikum auf Filmschaffende – und aus diesen Begegnungen entstehen neue Impulse. Umso mehr freuen wir uns, dass sieben nordmedia-geförderte Produktionen Teil des 36. Filmfestes sind und zeigen, wie lebendig der Filmstandort Niedersachsen und Bremen ist.
Tim Kruithoff (Oberbürgermeister der Stadt Emden): Das Internationale Filmfest Emden-Norderney zeigt Jahr für Jahr, wie kraftvoll Geschichten sein können. Hier treffen etablierte Filmschaffende auf neue Talente, internationale Perspektiven auf norddeutsche Gastfreundschaft und kreative Visionen auf ein begeistertes Publikum. Gerade in einer Zeit, in der Austausch und Verständigung wichtiger sind denn je, setzt dieses Festival ein starkes Zeichen. Emden ist stolz, Gastgeber dieses besonderen Ortes für Film, Kultur und Begegnung zu sein.
Edzard Wagenaar (Festivalleiter): Wir freuen uns sehr, mit der Weltpremiere von „Sommer auf Asphalt“ in Anwesenheit von Cast &Crew unserem diesjährigen Filmfest einen fulminanten Start bescheren zu können und einmal mehr unter Beweis stellen, dass wir zu den attraktivsten Publikumsfestivals in Deutschland gehören.
Bis zum 10. Juni präsentiert das Festival insgesamt 47 Lang- und 25 Kurzfilme auf dem Programm des Festivals – davon fünf Uraufführungen, drei Europapremieren und 21 deutsche Erstaufführungen.
Mit dem Emder Schauspielpreis wird in diesem Jahr Florian Lukas ausgezeichnet. Zum Ausklang am 10.Juni wird dann noch Nora Tschirner in Emden erwartet, die im vergangenen Jahr krankheitsbedingt ihren Emder Schauspielpreis nicht persönlich entgegennehmen konnte. Das internationale Filmfest Emden-Norderney vergibt in jedem Jahr zwölf Auszeichnungen, die mit insgesamt 70.500 Euro Preisgeld dotiert sind.
Das Internationale Filmfest Emden-Norderney wurde 1990 gegründet und hat sich seither zu einem bundesweit vielbeachteten Publikumsfest mit jährlich bis zu 25.000 Besuchern entwickelt. Neben deutschen Filmen stehen insbesondere Produktionen aus Nordwesteuropa im Mittelpunk des Festivalprogramms – viele davon werden in Emden und auf Norderney als Uraufführung oder deutsche Erstaufführung präsentiert.
Veröffentlicht: 04.06.26


